the special guests - 16.11. - kulturbrauerei

die letzte und grösste party war am 16.11. mit the special guests, die ebenfalls ihr neues album ”toxic sweet love” in der kulturbrauerei vor ca. 700 leuten veröffentlichten.

und es wurde gefeiert, wie man hier sieht.

weiter unten findest du dann noch ein kleines review und ein appetithäppchen von der cd

und wenn du richtig fix bist, kannst du allerdings vielleicht den frisch veröffentlichten tonträger hier sogar gratis haben, den die special guests lassen sich auch nicht lumpen und sponsern ebenfalls ein exemplar ihrer neuen scheibe zur verlosung.

post an den verlosungspraktikanten hier

thresen

wie gefeiert werden sollte beschrieb die band vorher selber so:

geplant ist im wahrsten sinne des wortes eine party. d.h., der live-auftritt von the special guests ist zwar der höhepunkt des abends, besonderes augenmerk sollte aber den angereisten djs(=spu- anmerk. d. red.) gelten. diese werden die Berlinner off-beat-tanz-kultur pflegen und in exponierter art und weise für den musikalischen rahmen sorgen. es wird damit dringends empfohlen, nach dem live konzert hart am ball zu bleiben, da voraussichtlich martin jondo (seeed), wenn er sich denn dazu noch in der lage fühlt, das publikum mit seinen gesangseinlagen verzücken wird. der titel unserer neuen lp ist "toxic sweet love" - unter dem gleichlautenden motto steht auch die record release party. dementsprechend gestaltet sich der abend wie folgt:

* skamaican tunes soundsystem (wien, + dj fusel)

* the special guests live

* righteous movement feat. martin jondo (münchen)

* alphasound (berlin)

* styles: ska. raggae. rocksteady. dub. dancehall. ska.

eintritt kostet 8 euro, ermässigt 7.”

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review

 cd-cover-thespecialguests

”toxic sweet love

bock, ne kostprobe zu saupgen, während du das review liest? bitte sehr, guten appetit!    

 ok, lasst uns ehrlich sein! ich war nie ein besonders grosser fan der special guests. doof fand ich sie sicher nich, aber richtig geil auch nich. sie waren einfach nur “ganz ok so”. ich mein, ´n sänger dem man auf der bühne immer zurufen möchte: “wenn dir langweilig iss geh doch in den backstage und trink ein bier!” reisst mich einfach nich vom hocker, wenn ich mal unumwunden ehrlich sein darf. das mag understatment sein, mein geschmack isses nich! egal. aber mal zur platte:           ich bin beeindruckt! die iss  cool! echt! das ist scheisse nochmal eine gute ska-platte! das klingt nichts besonderes zu sein, isses aber eben grade doch. die geht vorwärts und lehnt sich zurück. die gefällt mir. klar, nich jeder bläsersatz iss mit dem finalen highspeedstakato gespielt, nich jede melodie iss ein ohrwurm und nich jeder groove glüht dir die eier durch. aber es iss einfach ne angenehme, abwechslungsreiche platte. mal bischen judge dread/ prince buster-style, mal swingende tanznummern, sogar auch ne richtige skaballade, auch paar heizende uptemposachen dabei- und alles fett produziert. das klingt! gentlemen, thumbs up! respect!(pate)                                                              

 

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und so findet die band selber ihre cd:

"am 16. November 2002 erscheint das dritte album von the special guests unter dem titel 'toxic sweet love'. der name ist programm. obwohl fast alle der songs auf der platte liebeserklärungen darstellen, sollte man sich nicht den kuschelrock anziehen. schließlich bestimmt das gewisse extra aus dem off die musik. was das ist? sicher der Off-Beat, oder? aber, aber. mit solchen banalitäten gibt man sich in der recht anspruchsvollen berliner ska-szene schon lange nicht mehr zufrieden. gemeint ist eine stimme aus dem OFF, die ständig zu dir sagt: trink nicht so viel, rauch nicht, wasch dich, sitz grade und überhaupt: atme am besten nur ganz leise. du setzt dich also hin, schiebst 'toxic sweet love' ein, lehnst dich zurück und denkst. oh gott, du denkst. ha. was denkst du? du sagst dir also: ach scheiße, was solls. machst dir ein bier auf, drehst dir ne kippe mit dem miesesten kraut, was du noch in der schublade zusammengekratzt bekommen hast und dann schreist du erstmal ganz laut, die nachbarn sind dir egal, etwas völlig ordinäres in die gegend. siehst du. schon besser. die neue lp von the special guests kommt eine ganze spur relaxter rüber, als die vorhergehenden alben. so ein widerspruch, tse, tse. toxic ska halt. irgendetwas ungesundes und vernunftraubendes hat die musik an sich. natürlich sind auch ein paar schnellere stücke dabei, die nimmt man gerne in kauf, schließlich muß man auch irgendwann wieder runter vom pegel und raus aus dem film. 50 minuten entsprechen 12 songs, solange hast du für die erste runde zeit. und wenn du irgendwann wieder unter den hiesigen weilst, dann erinnerst du dich vage daran, dass das, was du gehört hast, doch eigentlich ausgesprochener 'traditional ska' mit ein wenig 'raggae' war. aber auch nur fast. so ist das mit den voreiligen liebeserklärungen. reinhören lohnt sich bestimmt." (tute, 05.10.2002)