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der auftakt des berliner “HERBST OF SKA 2K2”
am 11.10. stellte das skatoon syndikat, seine
neuen platte “ska res publika” mit einer duften party (ca. 150-200 leute) im tommy-haus dem geneigten rudevolk vor. drumherum gab es diverse spu z.b. meister otti (sweet60thska&rocksteady) und bambammovement+mc (danchallragga+uptempo) auf verschiedenen tanzböden, feuerspuckende jongleure im hof, pina colada aus ´nem sektkühler (leider nur für die ersten zwei reihen 8-)) und als besondere gäste und eröffnung des festes die bernauer newcomer bandylegs(punkska).
mal reinhörn? hier der titelsong “ska res publica”
während du saugst, kannst du ja schon mal lesen wie andere leute die platte fanden
reviews
da mir aufgrund meiner ehemaligen involvierung in die band von seiten derselben voreingenommenheit vorgeworfen
wurde und ich es mir durch eine klare, ehrliche ansage zum thema ´neue cd` nicht ganz mit dem skatoon syndikat verscherzen will 8-), präsentiere ich euch alternativ zwei fremdreviews . das erste stammt von vogel aus dem
wahrschauer, das zweite vom pissedbutsexy-sänger alex aus dem onlinezine
“viel ist passiert seit ihrem debütalbum. die sänger wechselten einige male. es verabschiedeten sich grosse skabands
mit den butler´s und mother´s pride. ob hier die entstandene lücke gefüllt werden kann, kann man anhand ihres zweitwerk nicht entscheiden. die begründer des begriffs “berlin-ska” haben immer noch deutsche texte mit
gute-laune-garantie. wie der titel schon andeutet, wollen sie internatiuonaler wirken. das geht schief, weil man ihnen
einfach anmerkt, dass sie durch zahlreiche besetzungswechsel nicht harmonisieren. die songstrukturen holpern
etwas, aber plötzlich ziehen sie ganz relaxt solche kracher wie “pauschalurlaub” oder das instimentale “warschauer strasse” aus dem hut. sie bleiben eine gute liveband, keine studiomisiker.”
soweit vogel vom wahrschauer. das onlinezine sieht das allerdings ganz anders:
“Um das mal gleich vorwegzunehmen, das Skatoon Syndikat ist keine Scheissband, auch wenn sie kein Label
haben. Sie wollten schlicht und ergreifend keins und ich denke, sie sollten keine Schwierigkeiten gehabt haben, eins
zu finden. Der hier vorgelegte zweite Longplayer der Berliner Ska-Band kann getrost als Weiterentwicklung und
auch als ausgereift bezeichnet werden (wenn man denn verzeiht, dass in diesem Review solcherlei Begriffe verwandt
werden, wie sie ein oller Journalistikstudent im Praktikum bei der Spex nach langem Grübeln wohl auch hingekriegt
hätte). Ich kenne das mächtige Syndikat praktisch schon seit den frühesten Anfä¤ngen und was sich seit der Zeit
musikalisch getan hat, das ist wirklich erstaunlich. Die Band beherrscht praktisch die ganze Bandbreite des Ska und
lässt uns an diesem Können auch mehr als reichlich auf der CD teilhaben. Jeder Teil der Band trumpft inzwischen
wirklich in Starbesetzung auf. Das Schlagzeug gewohnt gut und dynamisch, der Bass eine deutliche Verbesserung
mit vielen eigenen Läufen, die Orgel weiter im Vordergrund, ohne zu nerven, macht einen guten Job, die Bläsersektion beherrscht locker das Solo- als auch Backgroundspiel und sogar der Sänger ist diesmal deutlich
verbessert (ausgewechselt). Insgesamt ein sehr positiver und, ganz wichtig bei Skamucke, unverkrampfter
Gesamteindruck. Was für mich immer extrem gewöhnungsbedürftig bleiben wird, sind jedoch die grösstenteils in
deutsch gehaltenen Texte. Nicht das sie mehr oder weniger geistreich als englische Skatexte wären, es ist einfach
so, da kann ich nicht aus meiner Haut. Schön aber wiederum beim Titelstück die spanischen, englischen und russischen Gesangseinlagen, das ist doch mal eine gelungene und überraschende Abwechslung. Wer was von
eigenständigen und eigenwilligen Musikern hält, die darüber hinaus sich immer mehr der Perfektion in Sachen Ska nähern, der kann an dieser Scheibe kaum vorbei. Alex.“
zu erhalten ist der tonträger in einigen gut sortierten plattenläden und über die homepage der band
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